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DRINGENDER Aufruf – Bitte nehmt die Hitze ernst!

Die anhaltende Hitzewelle fordert uns alle heraus und ist auch eine Belastung für unsere Mitarbeitenden und unsere Fahrzeuge. Bitte helft mit, den Rettungsdienst und die Notaufnahmen zu entlasten und schützt euch und andere vor den Folgen der Hitze. 

So kommt ihr gut durch die heißen Tage:

  • Ausreichend trinken:
    Mindestens 2–3 Liter Wasser oder ungesüßte Getränke am Tag – auch wenn ihr keinen Durst verspürt. Alkohol, Energy-Drinks und größere Mengen Kaffee möglichst meiden.
  • Hitze und Sonne meiden:
    Verlegt körperliche Aktivitäten möglichst in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden und vermeidet die direkte Sonne während der Mittagshitze.
  • Für Abkühlung sorgen: 
    Feuchte Tücher, kühle Duschen oder das Kühlen von Stirn, Nacken und Handgelenken helfen dem Körper, die Temperatur zu regulieren.
  • Auf andere vulnerable Personen achten: 
    Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Kinder, chronisch Erkrankte und Haustiere. Fragt nach, ob Hilfe benötigt wird.
  • Kinder und Tiere niemals im Auto zurücklassen: 
    Bereits nach wenigen Minuten können im Fahrzeuginneren lebensgefährliche Temperaturen entstehen.
  • Wann sollte die 112 gewählt werden?
    Bei Benommenheit, Bewusstlosigkeit, starker Verwirrtheit, Krampfanfällen, anhaltendem Erbrechen oder einem heißen, trockenen Körper ohne Schweißbildung besteht der Verdacht auf einen lebensbedrohlichen Hitzschlag. In diesem Fall gilt: Sofort den Notruf 112 wählen!
  • Bei leichteren Beschwerden wie Erschöpfung oder vorübergehenden Kreislaufproblemen wendet euch bitte zunächst an eure Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117.

Gemeinsam können wir Leben schützen. Passt auf euch auf – und achtet auch auf eure Mitmenschen.

Euer Rettungsdienst Eifel-Mosel-Hunsrück gGmbH